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Tipps und Tricks zu Arktur (II)
Maileinstellungen bzw. Crontab werden immer überschrieben
Verändert man per sysadm-Menü Einstellungen, werden beim Beenden des
Programms auch manuelle Einstellungen für den Mailaustausch z.B.
(/etc/mail/fetchmailrc) bzw. in
der crontab überschrieben. Wenn man das zukünftig ausschließen will,
muss man die /usr/lib/ods-server/bin/SMTP-config editieren.
Etwa ab Zeile 82 trägt dieses Script etwas Neues in die fetchmailrc
und in die crontab ein. Kommentieren Sie einfach alle Zeilen,
beginnend mit
awk -F':' '{
print "poll\t\"" $1 "\""
mit einem vorangestellten Kommentarzeichen (#) bis zur letzten Zeile
aus.
Windows XP an Domäne anmelden geht
nicht
Windows XP prof. benötigt die gleichen Voraussetzungen wie Windows
2000 (siehe Anleitungen), um an die Domäne Workgroup angemeldet werden zu können.
Allerdings muss noch ein Parameter in der Registry gesetzt werden:
Der Wert 'RequireSignOrSeal' im Pfad
HLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Netlogon\Parameters
muss von 1 auf 0 verändert werden.
Anmeldung mit XPprof an Domäne plötzlich nicht mehr möglich
Die PCs haben eine eingebaute Wächterkarte? In regelmäßigen
Abständen stimmen Server und Arbeitsstation ein Passwort zur
Datenverschlüsselung neu ab. Dieses Passwort wird lokal gespeichert.
Der Schutz des PC-Wächters verhindert diese Speicherung und die
Arbeitsstation kann sich beim nächsten Start nicht mehr anmelden.
Dieses Problem kann durch einen Eintrag in der Registry gelöst
werden. Bei jedem Arbeitsplatzrechner muss unter
HKEY_LOCAL_MACHINES\SYSTEM\CurrentControlSet\
Services\Netlogon\Parameters
der Eintrag "Set DisablePasswordChange to 1" vorgenommen werden.
Permanent mit Arktur online bleiben
Ändern Sie z.B. in /etc/ppp/pppoe.conf den Eintrag DEMAND=??? auf
DEMAND=no
# Bring link up on demand? Default is to leave link up all the
time.
# If you want the link to come up on demand, set DEMAND to a number
indicating
# the idle time after which the link is brought down.
DEMAND=no
#DEMAND=300
Aufruf von Hand oder als cronjob: /etc/ppp/inet-on [name]
Passwortänderung funktioniert nach Update auf 3.3p11 nicht
Nach einem Update > 3.3p7 funktioniert die Online-Änderung der
Passwörter nicht mehr. Dies liegt an einer falschen Variablen in
/usr/sbin/passchange: Im Abschnitt (etwa Zeile 58):
# Passwort auch bei Samba anpassen
enc_smb=`testparm -s | grep "encrypt passwords" | cut -d= -f2`
if [ $enc_smb = Yes ]; then
/usr/bin/smbpasswd -s $pass $pass (oder $user $pass)
fi
muss es heißen:
/usr/bin/smbpasswd -s $uid $pass
Passwortänderung funktioniert nicht
Wenn man als Sysadm nicht die Passwörter der Schüler ändern kann, so
hat man vermutlich ein fehlerhaftes Script vorliegen: Ab 3.3p4 ist
ein einfacher Fehler in /home/www/admin2/change1.cgi zu beseitigen: In
Zeile 16 ist Form_oldpass durch Form_upass zu ersetzen. Außerdem
muss in der folgenden Zeile zwischen
"${FORM_nutzer}"
und "${FORM_newpass}" ein Leerzeichen stehen.
Evtl. muss in /etc/sudoers noch hinter dem Namen,
der ändern darf; noch USERPASS stehen, also zB name ALL=ONLINE,PASS,USERPASS.
Die Bearbeitung der Datei sudoers muss mit visudo erfolgen,
sonst werden die Änderungen nicht wirksam!
Falsche Rechte bei Projektordnern
Nach dem Einrichten von Projektordnern tritt u.U. das Problem auf,
dass ein durch ein Mitglied XYZ angelegter Unterordner anderen
Mitgliedern des Projekts nicht schreibend zur Verfügung steht,
obwohl das erwünscht ist.
Da kommt durch eine Eigenart von Arktur beim Erzeugen der Shares für
die Proketgruppen. Lösung, damit alle Mitglieder der Projektgruppe
volles Lese- und Schreibrecht erhalten, wenn in Zukunft neue
Projektgruppen eingerichtet werden:
In /usr/lib/ods-server/menue/Anwender.Projekte.Neu (etwa Zeile 33)
folgende beiden Zeilen eintragen:
directory mode = 0770
force directory mode = 0770
Diesen Eintrag kann man natürlich auch direkt in der /etc/samba/smb.conf
im entsprechenden Abschnitt eintragen.
Sendmail verschickt Mails sofort
In der Datei /etc/sendmail.cf ist der Eintrag DeliveryMode=background
dafür verantwortlich, dass alle Mails sofort verschickt werden, ohne
Rücksicht auf Einstellungen in der Mail-Konfiguration. Das kann
manchmal störend sein, wenn der Provider, über den die Mails
verschickt werden, POP3 vor dem Versand der Mails zwingend
vorschreibt. Damit schützt sich der Provider davor, dass Fremde
seinen SMTP-Server missbrauchen. Verschickt man dann Mails ohne sich
durch Abholen der Mails identifiziert zu haben, erhält man eine
Fehlermeldung.
Definiert man DeliveryMode=queue, werden Mails nur zu den
vorgesehenen Zeiten nach dem Abholen der Post verschickt -
allerdings auch intern im Netz.
Die neue Konfiguration wird dann durch einen Neustart von sendmail aktiviert. Hierzu gibt man an der
Konsole ein:
/sbin/init.d/sendmail stop
/sbin/init.d/sendmail start
Evtl. sollte man auch in der Datei /usr/lib/ods-server/bin/mailaustausch
eine Änderung vornehmen
if tcpping $POPSERVER $POP_PORT ; then
echo `date` Hole Mails ab. >> $LOGFILE
fetchmail -f /etc/mail/fetchmailrc >> $LOGFILE
ABGEHOLT=true
fi
if tcpping $SMTPSERVER 25 && $ABGEHOLT ; then
echo 10 Sekunden warten
sleep 10 # damit der Provider Zeit hat, mich zu identifizieren
echo `date` Sende Mails in der Queue >> $LOGFILE
sendmail -q
fi
Achtung: Änderungen an den Maileinstellungen per sysadm
überschreiben Ihre geänderte sendmail.cf, die Einstellung muss dann
erneut vorgenommen werden.
Bewährt hat sich ein zusätzlicher Eintrag in der /etc/mail/fetchmailrc.
Als letzter Eintrag ist dort postconnect "sendmail -q"
einzufügen, dann hat man auch keine Probleme mehr mit einer
fehlenden Identifizierung beim Provider. E-Mails,
die per Skript automatisch mit dem Programm "mail" verschickt werden,
kommen nicht mehr an
Verschickt man z.B. Arktur-Statusberichte skriptgesteuert mit dem Programm
"mail" (wie u.a. in unserer Anleitung "Rumtreiber"
beschrieben), so ist die Absender-Domain immer "Arktur.meine-domain.de".
D.h. vor den echten Domainnamen wird noch der Rechnername "Arktur"
ergänzt.
Inzwischen arbeiten aber viele E-Mail-Provider mit Spamfilter, die automatisch
überprüfen, ob die Domain des Absenders wirklich existiert; Mails z.B. mit dem
Absender "Arktur.meine-domain.de" werden dabei abgewiesen. Da eine
Rückmail an root@Arktur.meine-domain.de nicht möglich ist (auch hier müsste
es root@meine-domain.de heißen), verschwinden die E-Mails einfach ohne dass man
erfährt, warum.
Abhilfe bringt bei dem Problem, wenn man die gewünschte Absender-Domain durch
eine Änderung in der Datei /etc/sendmail.cf erzwingt: Etwa in Zeile 80 ist ein Abschnitt "my official domain
name".
Dort schreibt man unter #Dj$w.Foo.COM eine Zeile mit folgendem Eintrag:
"Djmeine-domain.de" (ohne Anführungsstriche). Man muss die erwünschte Domain (also ohne "Arktur") direkt
ohne Leerstelle im Anschluss an "Dj" ergänzen. Die neue Konfiguration
wird dann durch einen Neustart von sendmail aktiviert. Hierzu gibt man an der
Konsole ein:
/sbin/init.d/sendmail stop
/sbin/init.d/sendmail start
Prüfen lässt sich das an der Konsole mit: sendmail -d0.11 < /dev/null
Achtung: Änderungen an den Maileinstellungen per sysadm überschreiben Ihre
geänderte sendmail.cf, die Einstellung muss dann erneut vorgenommen werden.
Lernwerkstatt läuft nicht auf einem
Arktur-Server
Was kann man tun, wenn die Lernwerkstatt (die auf Arktur liegt) mit
dem Laufzeitfehler 381 abbricht? Das Programm verträgt sich nicht
mit einer Samba-Einstellung. Auf Arktur ist die Datei /etc/samba/smb.conf
anzupassen. Dazu muss lediglich der Eintrag mangled names =
.... (... kann yes oder no sein) auskommentiert werden durch
Voranstellen von #. Ein Neustart von Samba reicht
anschließend nicht. Der komplette Server muss neu gestartet werden.
Unter Arktur 4.0b43 zeigt sich der Fehler u.U. durch rätselhafte
Abstürze besonders von W98-Clients.
Ausführliche Anleitung hier.
Schild-NRW auf Arktur installieren
(Dank an R. Sindermann)
Damit Schild auf Arktur installiert werden kann, muss ein geeignetes Samba-Share
eingerichtet werden. Zunächst richten Sie unterhalb von /home ein
Verzeichnis SchildNRW ein. Öffnen Sie anschließend die Datei /etc/samba/smb.conf
und definieren Sie folgendes Share:
[Schild-NRW]
comment = Schild-NRW
path = /home/SchildNRW
valid users = meier, @lehrer
# z.B. Meier für User
Meier oder @lehrer für alle Lehrer
read only = no
create mode = 0770
public = yes
wide links = no
Speichern Sie die Datei.
Zur Installation von Schild-NRW halten Sie sich an die Anleitung, die im
Handbuch von Schild zu finden ist. Wenn Schild-NRW lokal auf den Clients bleibt,
müssen nur wenige Ordner/Dateien für einen gemeinsamen Zugriff in den
Schild-Ordner kopiert werden: die Ordner DB, Keytabs, UDL, Vorlagen sowie
die Dateien Schild.ini, RBKUser.mdb und Users.bin.
In der admin.ini geben Sie den UNC-Pfad zur Datenbank an: \\arktur\Schild-NRW
Nach dem Kopieren sollten Sie die Rechte aller Dateien noch auf 777 setzen:
chmod -R 777 /home/SchildNRW. Die tatsächlichen Zugriffsrechte werden von
Schild-NRW geregelt.
Hinweis: Bei mir funktionierte es erst richtig, nach dem ich auch auf den
Clients im Ordner c:\programme\Schild-NRW jedem alle Rechte gegeben hatte
(Windows2000/XP).
Februar 08: Wenn Sie die neue Version mit dem Statistikmodul (ab 1.2.3.64) lokal
installieren, müssen Sie noch den neuen Ordner Vorlagen in das Schildverzeichnis
auf dem Server kopieren, sonst meckert Schild über eine fehlende statistikDB.
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Hinweis: |
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Alle Tipps
beziehen sich z.Zt. noch auf die Version 3.x.
Bei der Verwendung von 3.5
oder 4.0 sind teilweise Anpassungen notwendig, weil sich u.a. Pfade und
Rechte verändert haben. Bei Version 4 gehört SquidGuard bereits zur
Grundinstallation.
Quelle: eigenes
Experimentieren und Diskussionen und Empfehlungen in der Maillingliste
schan-user.
Bei Änderungen an Dateien
immer vorher eine Sicherheitskopie machen.
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Messages-Meldungen: |
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Infos zu den
Meldungen in der /var/log/messages findet man hier
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ISDN ohne Fehler |
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ISDN mit Fehler |
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IDE-Gerät |
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(aus
SuSE
Support-Datenbank) |
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Mit der Option "mangled
names" wird eingestellt, ob
Dateinamen, die nicht der DOS-Norm "Name (8 Zeichen).Erweiterung (3
Zeichen)" entsprechen, umgeformt werden sollen oder einfach
übergangen werden. Die Option "mangling
char" wählt das Zeichen aus, das zur
Namensverkürzung verwendet wird (Standardeinstellung: ~).
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