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Mindestausstattung eines Multimedia-PCs für den Schuleinsatz

Bei der folgenden Konfiguration handelt es sich um Mindestanforderungen, die bei Bedarf (Multimediaanwendungen) oder Angebotslage überschritten werden können. 
(Stand Mai 2002)
    

Gehäuse mit Erweiterungsmöglichkeiten für zusätzliche Komponenten mit leisem Netzteillüfter.
Achten Sie auf USB- und Soundkartenanschluss vorne am Gehäuse.
Motherboard mit 100 MHz- AGP-BUS (für moderne Grafikkarten) in Frage. Es sollte sowohl PCI- als auch normale ISA-Steckplätze (für ältere Peripherieanbindung) aufweisen. 
Auf USB-Anschluss achten!
Prozessor Pentium III/IV, mindestens 1,2 GHz – passend dazu das Motherboard, nur in Ausnahmefällen Celeron-Prozessoren,  
vergleichbare AMD-Prozessoren sind deutlich preisgünstiger
Festplatte Markenfabrikat >40 GB
Grafikkarte Markenprodukt (Treibersupport!) mit 32 MB Grafikspeicher. 
Arbeitsspeicher >= 128 MB
CD-ROM-Laufwerk aktuelles Markenprodukt (>48fach)
DVD-Laufwerk dringend empfohlen
Maus Markenprodukt mit 2 Tasten (in der Regel PS2-Anschluß)  
Tastatur preiswertes Markenprodukt ohne Klick, PS2!  
Soundkarte Soundblaster-kompatibles Produkt mit integrierter Endstufe für den direkten Betrieb von Lautsprechern ohne eigenen Verstärker bzw. Ohrhörern, Lautsprecher/Ohrhörer. Evtl Y-Adapter oder –Kabeln, damit auch zwei oder mehrere Ohrhörer angeschlossen werden können. 
Boxen mit Kopfhöreranschluss!
Erweiterungen PC-Wächter-Karten, mindestens ab SEK I
Monitor Bildschirmdiagonale 17", Bildwiederholfrequenz > 80 Hz, Zertifikat TCO99 
Netzwerkkarte je nach Netz, am gängigsten sind PCI-Ethernet Netzwerkkarten 100 Mbps.


Vernetzung

Für eine Internetanbindung über einen Router oder den Versand von Dateien oder eMails innerhalb der Schule sollte ein Server zur Verfügung stehen. Da vermutlich keine serverbasierte Software eingesetzt wird und dies auch für eine Schule m.E. nicht zu empfehlen ist, reichen die technischen Merkmale wie oben beschrieben eigentlich aus. Einzig der Arbeitsspeicher sollte großzügig bemessen sein.

Vorteile eines Netzwerkes sind sicherlich u.a. 

  • die Reduzierung des Aufwandes zur Pflege,

  • eine immer gleiche Präsentation des Bildschirms,

  • die Verhinderung der ungewollten oder auch gewollten Änderungen an der Konfiguration der Rechner,

  • eine störungsfreie Nutzung der Rechner durch Schüler/Lehrer,

  • zentraler CD-ROM-Server,

  • Intranetanwendungen,

  • problemlose Anbindung ans Internet,

  • Möglichkeit zur Filterung von Internetseiten

Nachteile:

  • Je nach Anzahl der gleichzeitigen Nutzer kann es schon mal zu Verzögerungen kommen, wenn sich die Clients Informationen beim Server abholen (z.B. langsamerer Bildaufbau). 

  • Die Verwaltung eines Netzes ist u.U. sehr zeitaufwendig, die Fehlersuche kann zu einer Sisyphusarbeit werden.

Drei Netzwerkvarianten bieten sich an:

Welches der beiden Systeme benutzt wird, hängt auch davon ab, wie die Pflege und Wartung dieses Netzes geplant ist und wer sich dafür verantwortlich zeigt. Wer nicht auf eigene Erfahrung zurückgreifen kann, sollte sich hier entsprechend beraten lassen.

Anbindung ans Internet

Auch die Anbindungsmöglichkeit ans Internet zeigt einige Varianten wie u.a.

  • Proxy-Server, wenn ein Server vorhanden ist (Software DM 0,- bis 100,-)

  • Netzwerk-Router (ca. DM 550,-), wenn kein Server vorhanden.

  • Software wie z.B. Vsocks (kostenlos), wenn kein Server vorhanden.

Auch hier gilt, dass eine differenzierte Beratung vor viel Ärger und Enttäuschung schützt.